Sand- und Glasperlenstrahlen
Strahlmittel erzeugen eine gleichmäßige Mattfläche — als Endoptik, Lackvorbereitung oder zum Entfernen von Riefen und Grat.
Finish-Beispiele
Prozessüberblick
Glasperlenstrahlen
Feines, gleichmäßiges Satin, geringer Abtrag. Für Edelstahl-Sichtteile und vor dem Eloxieren.
Aluminiumoxidstrahlen
Aggressiveres Mittel zum Entfernen von Zunder und Rost oder zum Aufrauen vor Kleben und Lackieren.
Kontrollierter Prozess
Druck, Mittel und Zeit nach Werkstoff und Ziel-Ra. Passflächen maskierbar.
Spezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Strahlmittel | Glasperlen, Aluminiumoxid, Keramik, Stahlkies |
| Rauheit | typisch Ra 1.6–6.3 μm (mattes Satin) |
| Werkstoffe | Aluminium, Edelstahl, Stahl, Titan, Messing |
| Normen | ISO 8501, SSPC-SP16 |
| Maskieren | Gewinde, Bohrungen und Passflächen |
Kompatible Werkstoffe
- Aluminium
- Edelstahl
- Kohlenstoffstahl
- Titan
- Messing und Kupfer
Anwendungen
- Vorbereitung vor Eloxal
- Vorbereitung vor Pulverbeschichtung
- Dekorative Mattflächen
- Entfernen von Riefen
- Optische Einheitlichkeit von Baugruppen
Häufige Fragen
Unterschied Sandstrahlen und Glasperlen?
Glasperlen: rundes Glas, Satin, geringer Abtrag. Sandstrahlen: kantiges Mittel, stärkere Reinigung, rauere Fläche.
Beeinflusst das die Toleranzen?
Glasperlen tragen sehr wenig ab (<5μm). Starkes Aluminiumoxid trägt mehr ab — bei Präzisionsteilen kennzeichnen, wir schützen kritische Flächen.
Kann vor dem Eloxieren gestrahlt werden?
Ja — Glasperlen vor dem Eloxieren ist üblich, vergleichmäßigt den Untergrund und kaschiert leichte Riefen.
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